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    Musik : Songs from the Labyrinth

      

    Listenpreis: EUR 21,32
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    Bindung: Audio CD
    EAN: 0602517031395
    Label: Deutsche G (Universal)
    Hersteller: Deutsche G (Universal)
    Anzahl CD's: 1
    Herausgeber: Deutsche G (Universal)
    Erscheinungsdatum: Oktober 06, 2006
    Verkaufsrang: 198
    Studio: Deutsche G (Universal)




    CD 1:
    1. Walsingham
    2. Can She Excuse My Wrongs?
    3. 'Ryght honorable: as I have bin most bounde unto your honor...'
    4. Flow My Tears
    5. Have You Seen The Bright Lily Grow
    6. '...then in time passing on Mr. Johnson died...'
    7. The Most High and Mighty Christianus The Fourth, King of Denmark, His Galliard
    8. The Lowest Trees Have Tops
    9. '...and accordinge as I desired ther cam a letter...'
    10. Fine Knacks For Ladies
    11. '...from thence I went to the Landgrave of Hessen...'
    12. Fantasy
    13. Come, Heavy Sleep
    14. Forlorn Hope Fancy
    15. '...and from thence I had great desire to see Italy...'
    16. Come Again
    17. Wilt Tou Unkind Thus Reave Me
    18. '...after my departure I caled to mynde our conference...'
    19. Weep You No More, Sad Fountains
    20. My Lord Willoughby's Welcome Home
    21. Clear Or Cloudy
    22. '...men say that the Kinge of Spain is making gret preparation...'
    23. In Darkness Let Me Dwell
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    Produktbeschreibung:

    Product Description:
    SONGS FROM THE LABYRINTH

    Aus der Amazon.de-Redaktion:
    Sting war schon immer ein kluger Kopf und so wundert es nicht, wenn er über seine neue CD sagt: „Bei Dowland und überhaupt in der Alten Musik habe ich die musikalische Ökonomie kennengelernt. Es gibt keine Note zu viel, keinen Effekt ohne Anlass. Das beeindruckt mich.“ Und: „Bei Komponisten wie Dowland können wir viel über die Form der Musik lernen. Wir lernen, dass Emotionen nur Sinn haben, wenn Formen existieren, die gebrochen werden können.“ Wie wahr. Doch kluge Worte machen leider noch lange keine gute Musik.

    Mit rauchiger „normaler“ Stimme sucht Sting die melancholische Noblesse, die diesen Liedern Dowlands innewohnt wiederzugeben. Sting dazu: „Ich glaube, dass ich mich mit meiner Interpretation viel näher an der Zeit Shakespeares bewege - ich kann ihn mit ganz normaler Stimme singen.“ Genau darin aber liegt das Problem. Es ist wie bei der Musik von Händel. Nur bei lupenreiner Intonation und absoluter technischer und rhythmischer Präzision, die man von einem Rockmusiker gewiss nicht erwarten kann oder soll, kann die Schönheit der Dowlandschen Melodien jenen Abstraktionsgrad erreichen, der alles Konkrete wesenslos macht. Dies wäre der Augenblick, indem alles versinkt und der einzelne Hörer glaubt, in eine andere Welt versetzt zu werden. Doch Sting bleibt einfach nur der Rocksänger Sting, der er immer schon war. Nur der Kopfmensch Sting hat es bereits erkannt: „Ich glaube, dass es einen Teil des Gehirns gibt, der tatsächlich auf leichte Akkorde abfährt. Aber es gibt auch einen Teil, der sich nach komplexeren Strukturen sehnt. Das eine ist naturgegeben, das andere ein Lernprozess.“

    Das wirklich Gute an Stings Engagement: Der Name John Dowland kommt (wieder) ins Bewusstsein vieler Menschen und vielleicht gibt es den einen oder anderen, der jetzt wirklich mehr erfahren möchte über diesen großen Komponisten, der einst über sich sagte: „aut furit, aut lacrimat, quem non fortuna beavit“(Wen das Schicksal nicht begünstigt, der tobt oder weint).

    Teresa Pieschacón Raphael



    Kunden-Rezensionen
    Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars

    Bewertung: 3 out of 5 stars - Sehr schöne Musik
    Das Sting ein guter Musiker ist, dürfte schon vor der CD bekannt gewesen sein. Das er sich auch an schwierigere Dinge wagt, beweist er mit dieser Scheibe. Er hat die mittelalterlichen Stücke sehr schön neu eingespielt und aufgenommen. Wer mittelalterliche Klänge und deren Instrumente mag, wird sehr viel Freude mit der CD haben.



    Bewertung: 3 out of 5 stars - Sting ohne Stachel
    Seit Jahrzehnten im Popgewerbe tätig, wagte sich der Barde Sting an Madrigale und macht dabei keine schlechte Figur. Was dennoch befremdet ist die Ehrfurcht, mit der er den Stoff präsentiert. Keine Dynamik, keine Kreativität und keinerlei Zugeständnisse an den Zeitgeist. Musik der Renaissance kannte ich schon vor Stings Lautenmusik und ich bin immer noch begeistert von diesen kleinen Meisterwerken aus der Frühzeit der Polyphonie. Von einem vielseitigen Musiker wie Sting habe ich aber etwas mehr erwartet als dieses brave Gesäusel aus dem "Labyrinth".



    Bewertung: 5 out of 5 stars - Sting singt Madrigale
    Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, dem guten, alten Sting! Dass er sich auch an so etwas herantraut. Doch er macht es überzeugend, gekonnt mit seiner schönen, weichen, runden Stimme interpretiert er den Barden John Dowland, als hätte er nichts anderes bisher getan.

    Begleitet von zarter Lautenmusik und sanften Klängen, bezaubert Sting durch Texte und Stimme. Eine absolut ausgewogene, gediegene Sache. John Dowland war ein Komponist im 16. Jahrhundert, also der Renaissance, und schrieb ruhige, überwiegend homophone Lieder, die ein wenig melancholisch und nachdenklich stimmen. Die Lieder wechseln sich ab mit kurzen Texten von John ... weiter



    Bewertung: 5 out of 5 stars - Wunderschön!
    Ich habe de CD erst probegehört Kopfhörern im Geschäft und saß dann endlos da und lauschte. Für mich ist es ein intensives schönes Musikerlebnis, allerdings nichts zum "Plätschern" lassen, sondern zum richtig Zuhören.



    Bewertung: 4 out of 5 stars - endlich ein Barde ohne Schlager
    Wer erwartet von Sting klassische Gesangstechnik? Das kann er nicht - und muss er auch nicht.
    Seine intuitive Annäherung an "Alte Musik" ist trotzdem erstaunlich stilecht, als hätte da einer Gefühl für die Sache entwickelt, Blut geleckt an den Akzentverschiebungen der Renaissance, an rhytmischer Finesse, an reduziertem Ausdruck, der trotzdem unheimlich stark emotional ist.
    Für meinen Geschmack eine super Platte, endlich mal "Alte Musik" im Sinne von Musik, der man das kopflastige Quellenstudium nicht anhört, dafür aber die persönliche, individuelle Künstlerpersönlichkeit.
    Bravo - Come again!